17. Februar 2015:
Jetzt ist es endlich so weit! Ich hab meinen heiß ersehnten Job! Und noch dazu einen, der mir einen kostenlosen Skipass garantiert und mir somit extrem viel Geld (zwischen 500 und 1500$) spart!
Zu meinem Job: Ich weiß noch nicht genau was ich machen werde, aber so wie es sich abzeichnet werde ich wohl ein sog. Line Cook sein, also Koch mit eingeschränkten Möglichkeiten und Aufgaben. Generell also viel besser als einfacher Dishwasher und nicht so anstrengend wie z.B. als Kellner für den Abend/die Nacht.
Einen Nachteil allerdings gibt es, und der sind meine Arbeitszeiten. Weil ich keine Staff Accomodation bekomme (alles belegt), muss ich weiterhin in Banff leben. Das bedeutet für mich mit anderen Worten, gegen 6 Uhr morgens aufstehen, mit dem Bus um 7 Uhr 20 min nach Sunshine Village zu fahren nur um dann nochmal 20 min in der Gondel zu verbringen, die mich schließlich an meinen Arbeitsplatz bringt. Und da ich erst um 16:00 Uhr Schluss mache, heißt dass ein 10 Stunden Tag ist garantiert...
Noch ein lustiger Fakt am Rande, ich hab heute meinen ersten Bayern hier in Kanada getroffen!! Kilian arbeitet auch in der Küche und hat mir versichert, dass des arbeiten dort eigentlich immer Spaß macht. Und das war auch mein Eindruck vom ersten Tag, also hoffen wir mal, dass wir uns nicht täuschen!
Am Ende nochmal vielen vielen Dank für eure Anteilnahme an meiner Reise und für eure Begeisterung an meinem Erlebten! Es macht es um einiges leichter hier alleine zu sein, wenn man weiß, dass Leute daheim an einen denken und sich mit einem freuen. Danke schön!
Dienstag, 17. Februar 2015
Donnerstag, 12. Februar 2015
Impressionen eines Kurztrips
12. Februar 2015:
Heute gibt es eine lange Zusammenfassung der letzten zwei Tage. Warum erst jetzt? Weil wir komplett in der Wildnis der Rockies waren ohne Internet Zugang oder ähnlichem.
Also wie gesagt haben wir am Dienstag die Region um Jasper etwas genauer erkundet. Das hieß in erster Linie die sog. Maligne Region zu durchfahren und mehrere Male an Aussichtspunkten über dem Maligne Canyon und dann auch am grandiosen Maligne Lake anzuhalten.
Maligne Lake: Es war ca 9:30 Uhr morgens, wir waren komplett alleine an diesem wunderschönen See, um uns herum nur Schnee, Bäume und Eis. Wenn ich in Island gesagt hab, dass wir dort absolute Stille erfahren haben, dann muss ich diese Aussage leider jetzt revidieren. Hier haben wir nichts außer unserem eigenen Atem gehört. Kein Wind, keine Tiere. Einfach nur Stille und Kälte.
Nach diesen eindrucksvollen Impressionen im Niemandsland gings auf selbem Wege an einem Flussbett entlang, wieder zurück. Bevor wir aber zum Mittagessen noch einmal nach Jasper zurück kommen sollten, blieben wir an einer modernen Brücke erneut stehen um dem Plätschern des Athabasca Rivers zu lauschen.
Danach ging es also, wie gesagt noch einmal nach Jasper um einzukaufen und um zu essen. Ab Mittag starteten wir dann den wohl schönsten Teil der gesamten Reise. Wir fuhren bei grandiosem Wetter den Highway 93 Richtung Süden und bestaunten die geniale Landschaft um uns herum.
Ein zwei Impressionen lasse ich euch hier, denn wenn ich versuchen würde euch alles zu zeigen würde das den Rahmen dreifach sprengen.
Und einen Stopp möchte ich noch hervorheben: die Athabasca Falls.
Gefrorene Wasserfälle unter denen weiterhin Wasser durch schießt. Ein einmaliges Erlebnis.
Kurz vor unserem Ziel am Dienstag kamen wir, wie ihr sehen konntet, bei strahlend blauem Himmel am Columbia Icefield an, bzw. an seinen östlichen Ausläufern. Mit 10 Deutschen (nein ich übertreibe nicht! Da waren unabhängig voneinander drei Gruppen Deutsche im kanadischen Nirgendwo...) genossen wir den Ausblick auf den größten verbliebenen Gletscher im Jasper National Park.
Nach zwei weiteren, kurzen Zwischenstopps kamen wir dann gegen 16:00 Uhr an unserer Übernachtungsmöglichkeit, Rampart Creek an. Leider habe ich vor lauter Staunen über die Einsamkeit dieses Ortes vergessen ein Bild von den kleinen Häuschen zu machen, allerdings wenn man es googelt findet man recht gute Impressionen.
Noch am selbigen Tag erkundeten wir einen Teil der kleinen Schlucht hinter einem kleinen Felsen, sowie die hauseigene Sauna, die nach dem Abendessen perfekt zum aufwärmen war! Apropos Abendessen: an diesem Abend habe ich Joel die südtirolische bzw. bayrische Küche etwas näher gebracht und zwar mit Schinkenfleckerl!! Wie nicht anders zu erwarten war er höchst angetan von meinen Kochkünsten und will jetzt erst recht mal nach Oberbayern kommen um selbstverständlich auch von unserm großartigen Bier zu kosten.
Wer sich jetzt immer noch nicht so recht ein Bild von meinem Reisepartner machen kann, der bekommt hier und jetzt einfach eins:
Den Mittwoch starteten Joel und Ich mit einer genaueren Erkundung der Schlucht hinterm Haus sowie mit einer kleinen Wanderung hin zum Athabasca River.
Am frühen Mittag ging es dann wieder weiter Richtung Lake Louise mit ein paar Stopps hier und da um noch einmal, bei nicht mehr ganz so atemberaubendem Wetter die Schönheit des Jasper National Parks zu bestaunen.
Einer davon war der Halt und die Wanderung zum Bow Lake/Glacier die man beide von einem Aussichtspunkt über dem Tal bestaunen konnte.
Von dort aus, sind wir dann ziemlich direkt nach Lake Louise gefahren. Dort waren wir am Nachmittag auf dem Lake Louise Eishockey spielen und haben am Abend bei gutem Essen und Eishockey im TV den Abend und den Roadtrip ausklingen lassen.
Heute haben wir etwas ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und sind dann zurück nach Banff gefahren und genießen jetzt noch den restlichen freien Tag bevor wir uns erneut ins Arbeitsleben schmeißen.
Heute gibt es eine lange Zusammenfassung der letzten zwei Tage. Warum erst jetzt? Weil wir komplett in der Wildnis der Rockies waren ohne Internet Zugang oder ähnlichem.
Also wie gesagt haben wir am Dienstag die Region um Jasper etwas genauer erkundet. Das hieß in erster Linie die sog. Maligne Region zu durchfahren und mehrere Male an Aussichtspunkten über dem Maligne Canyon und dann auch am grandiosen Maligne Lake anzuhalten.
Maligne Lake: Es war ca 9:30 Uhr morgens, wir waren komplett alleine an diesem wunderschönen See, um uns herum nur Schnee, Bäume und Eis. Wenn ich in Island gesagt hab, dass wir dort absolute Stille erfahren haben, dann muss ich diese Aussage leider jetzt revidieren. Hier haben wir nichts außer unserem eigenen Atem gehört. Kein Wind, keine Tiere. Einfach nur Stille und Kälte.
Nach diesen eindrucksvollen Impressionen im Niemandsland gings auf selbem Wege an einem Flussbett entlang, wieder zurück. Bevor wir aber zum Mittagessen noch einmal nach Jasper zurück kommen sollten, blieben wir an einer modernen Brücke erneut stehen um dem Plätschern des Athabasca Rivers zu lauschen.
Danach ging es also, wie gesagt noch einmal nach Jasper um einzukaufen und um zu essen. Ab Mittag starteten wir dann den wohl schönsten Teil der gesamten Reise. Wir fuhren bei grandiosem Wetter den Highway 93 Richtung Süden und bestaunten die geniale Landschaft um uns herum.
Ein zwei Impressionen lasse ich euch hier, denn wenn ich versuchen würde euch alles zu zeigen würde das den Rahmen dreifach sprengen.
Und einen Stopp möchte ich noch hervorheben: die Athabasca Falls.
Gefrorene Wasserfälle unter denen weiterhin Wasser durch schießt. Ein einmaliges Erlebnis.
Kurz vor unserem Ziel am Dienstag kamen wir, wie ihr sehen konntet, bei strahlend blauem Himmel am Columbia Icefield an, bzw. an seinen östlichen Ausläufern. Mit 10 Deutschen (nein ich übertreibe nicht! Da waren unabhängig voneinander drei Gruppen Deutsche im kanadischen Nirgendwo...) genossen wir den Ausblick auf den größten verbliebenen Gletscher im Jasper National Park.
Nach zwei weiteren, kurzen Zwischenstopps kamen wir dann gegen 16:00 Uhr an unserer Übernachtungsmöglichkeit, Rampart Creek an. Leider habe ich vor lauter Staunen über die Einsamkeit dieses Ortes vergessen ein Bild von den kleinen Häuschen zu machen, allerdings wenn man es googelt findet man recht gute Impressionen.
Noch am selbigen Tag erkundeten wir einen Teil der kleinen Schlucht hinter einem kleinen Felsen, sowie die hauseigene Sauna, die nach dem Abendessen perfekt zum aufwärmen war! Apropos Abendessen: an diesem Abend habe ich Joel die südtirolische bzw. bayrische Küche etwas näher gebracht und zwar mit Schinkenfleckerl!! Wie nicht anders zu erwarten war er höchst angetan von meinen Kochkünsten und will jetzt erst recht mal nach Oberbayern kommen um selbstverständlich auch von unserm großartigen Bier zu kosten.
Wer sich jetzt immer noch nicht so recht ein Bild von meinem Reisepartner machen kann, der bekommt hier und jetzt einfach eins:
Den Mittwoch starteten Joel und Ich mit einer genaueren Erkundung der Schlucht hinterm Haus sowie mit einer kleinen Wanderung hin zum Athabasca River.
| Der Blick aus der Schlucht in Richtung des Hostels |
| Eines der vielen Bilder, die ich auf der kleinen Wanderung hin zum Fluss geschossen habe. Nur als Anhaltspunkt für euch, damit ihr die Stimmung etwas besser erfassen könnt. |
Einer davon war der Halt und die Wanderung zum Bow Lake/Glacier die man beide von einem Aussichtspunkt über dem Tal bestaunen konnte.
| Der Gletscher liegt von dem Blickwinkel aus auf der linken Seite in einem Kessel. |
Heute haben wir etwas ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und sind dann zurück nach Banff gefahren und genießen jetzt noch den restlichen freien Tag bevor wir uns erneut ins Arbeitsleben schmeißen.
Montag, 9. Februar 2015
Der Roadtrip
9. Februar 2015:
Zum Einstieg diesmal erst mal eine kleine Zusammenfassung der letzten Woche:
Ich bin vom Café sehr schnell wieder zum Housekeeping Personal geflüchtet, weil ich keine Lust hatte mir meine Hände komplett zu ruinieren (mit extrem aggressive Chemikalien ohne Handschuhe zu arbeiten ist nicht gerade das Beste für die Hände..). Dann haben die Pats (Anm.d.Red. New England Patriots - American Football Champions 2015) grandios den Superbowl gewonnen, was natürlich gefeiert werden musste! Die restliche Woche verlief dann sehr ruhig, täglich Klos putzen, Resümee an alle möglichen Leute schicken und keine Antwort bekommen, und Mittwochs natürlich Chicken Wings.
Am Freitag dann endlich die Bestätigung bekommen, dass ich den Job für den ich das Interview hatte nicht bekomme, was da allerdings schon fast klar war.
Am Samstag dann eine Deutsche kennen gelernt, Laura aus Hamburg (jeder hat seine Fehler, wie wir alle wissen...). Sie hat mir dann zum Glück nochmal geholfen mein Resümee zu verbessern und hat dann mir auch noch eine mündliche und im Endeffekt jetzt sichere Einladung zu einem Interview verschafft!
Der Stelle wäre direkt im größten Skigebiet von Banff, als Tellerwäscher. Nicht das Gelbe vom Ei aber ein Job bei dem ich womöglich bisschen aufsteigen kann mit der Zeit.
Und ab heute Montag bin ich mit Joel auf einem kleinen, vier-tägigen Roadtrip. Ihr fragt euch bestimmt wer ist dieser Joel und wieso fährt der Sven mit dem durch die Gegend?? Dumme Frage, einfach Antwort: Joel ist aus Quebec, ein ehemaliger Volly aus dem HI den ich hier kennengelernt hab. Er ist gern Chicken Wings und hört gute Musik! Man kann sagen, ich habe meinen ersten Freund hier in Canada gefunden! Wuhuu!
Also wie gesagt sind wir heute von Banff los gestartet gen Norden. 4 Stunden später sind wir jetzt in Jasper im HI und genießen unsere kostenlose Übernachtung (da wir Angestellte eines HIs sind stehen uns kostenlose Übernachtungen in jedem HI Hostel zu). Morgen wird dann die Region um Jasper ein wenig genauer angeschaut und dann gehts wieder nach Süden zum Columbia Icefield und am Mittwoch dann nach Lake Louise bevor wir am Donnerstag wieder nach Banff zurück kommen.
Hier sind ein paar Impressionen vom heutigen Tag. Der Großteil der Bilder ist schon im Jasper National Park entstanden, nur damit ihr den Unterschied zu Banff erkennen könnt... Oder auch nicht, weil einfach alles gleich atemberaubend schön ist hier!
Zum Einstieg diesmal erst mal eine kleine Zusammenfassung der letzten Woche:
Ich bin vom Café sehr schnell wieder zum Housekeeping Personal geflüchtet, weil ich keine Lust hatte mir meine Hände komplett zu ruinieren (mit extrem aggressive Chemikalien ohne Handschuhe zu arbeiten ist nicht gerade das Beste für die Hände..). Dann haben die Pats (Anm.d.Red. New England Patriots - American Football Champions 2015) grandios den Superbowl gewonnen, was natürlich gefeiert werden musste! Die restliche Woche verlief dann sehr ruhig, täglich Klos putzen, Resümee an alle möglichen Leute schicken und keine Antwort bekommen, und Mittwochs natürlich Chicken Wings.
Am Freitag dann endlich die Bestätigung bekommen, dass ich den Job für den ich das Interview hatte nicht bekomme, was da allerdings schon fast klar war.
Am Samstag dann eine Deutsche kennen gelernt, Laura aus Hamburg (jeder hat seine Fehler, wie wir alle wissen...). Sie hat mir dann zum Glück nochmal geholfen mein Resümee zu verbessern und hat dann mir auch noch eine mündliche und im Endeffekt jetzt sichere Einladung zu einem Interview verschafft!
Der Stelle wäre direkt im größten Skigebiet von Banff, als Tellerwäscher. Nicht das Gelbe vom Ei aber ein Job bei dem ich womöglich bisschen aufsteigen kann mit der Zeit.
Und ab heute Montag bin ich mit Joel auf einem kleinen, vier-tägigen Roadtrip. Ihr fragt euch bestimmt wer ist dieser Joel und wieso fährt der Sven mit dem durch die Gegend?? Dumme Frage, einfach Antwort: Joel ist aus Quebec, ein ehemaliger Volly aus dem HI den ich hier kennengelernt hab. Er ist gern Chicken Wings und hört gute Musik! Man kann sagen, ich habe meinen ersten Freund hier in Canada gefunden! Wuhuu!
Also wie gesagt sind wir heute von Banff los gestartet gen Norden. 4 Stunden später sind wir jetzt in Jasper im HI und genießen unsere kostenlose Übernachtung (da wir Angestellte eines HIs sind stehen uns kostenlose Übernachtungen in jedem HI Hostel zu). Morgen wird dann die Region um Jasper ein wenig genauer angeschaut und dann gehts wieder nach Süden zum Columbia Icefield und am Mittwoch dann nach Lake Louise bevor wir am Donnerstag wieder nach Banff zurück kommen.
Hier sind ein paar Impressionen vom heutigen Tag. Der Großteil der Bilder ist schon im Jasper National Park entstanden, nur damit ihr den Unterschied zu Banff erkennen könnt... Oder auch nicht, weil einfach alles gleich atemberaubend schön ist hier!
| Ein gefrorener Wasserfall, einer von den kleineren, die wir gesehen haben, aber leider der einzige fotografierbare... |
| Das ist ein Teil des Columbia Icefields den wir heute schon gesehen haben, allerdings wollen wir auch drauf, also auf dem Gletscher bisschen wandern. Mal sehen ob das klappt. |
Donnerstag, 29. Januar 2015
Das Interview
30. Januar 2015
Also wie gesagt hatte ich heute mein erstes Vorstellungsgespräch für einen echten Job. Generell kann man glaub ich sagen, dass es ganz gut gelaufen ist und durchaus gute Chancen bestehen, dass ich angestellt werde.
Und wenn dem der Fall wäre, wäre es annähernd perfekt meiner Meinung nach, denn ich kann zwischen drei Varianten einer Unterbringen auswählen: 4-Bett Zimmer ohne Bad oder Küche für 5$ am Tag ; 2-Bett Zimmer mit Bad und Küche für 7,50$ ; oder ein Einzelzimmer mit Küche und Bad für 10,75$. Sofern bei jeder Variante verfügbar ist. Weiterhin kann ich im Hotel kostenlos frühstücken und für Mittag- bzw. Abendessen zahle ich pro Mahlzeit 1,90$.
Zusammengefasst kann man also sagen, dass es ein extrem angenehmer Deal wäre eine Stelle als Houskeeper oder Bedienung bei dieser Firma zu bekommen.
Weiterhin hab ich ab heute eine feste Schicht hier im Hostel, die um 17:30 Uhr beginnt und bis halb zehn geht. Und des geniale daran ist: Ich muss keine Klos oder sonstiges putzten, ab jetzt bin ich einfach nur ganz entspannt Küchenhilfe!!
Mein aber wohl größter Erfolg heute war, dass ich höchst erfolgreich und ohne irgendwelche Probleme zum ersten Mal alleine meine Wäsche gemacht hab!! Wenn ich euren tosenden Applaus jetzt nicht bis hier her hören ist euch wohl leider nicht mehr zu helfen...
Also wie gesagt hatte ich heute mein erstes Vorstellungsgespräch für einen echten Job. Generell kann man glaub ich sagen, dass es ganz gut gelaufen ist und durchaus gute Chancen bestehen, dass ich angestellt werde.
Und wenn dem der Fall wäre, wäre es annähernd perfekt meiner Meinung nach, denn ich kann zwischen drei Varianten einer Unterbringen auswählen: 4-Bett Zimmer ohne Bad oder Küche für 5$ am Tag ; 2-Bett Zimmer mit Bad und Küche für 7,50$ ; oder ein Einzelzimmer mit Küche und Bad für 10,75$. Sofern bei jeder Variante verfügbar ist. Weiterhin kann ich im Hotel kostenlos frühstücken und für Mittag- bzw. Abendessen zahle ich pro Mahlzeit 1,90$.
Zusammengefasst kann man also sagen, dass es ein extrem angenehmer Deal wäre eine Stelle als Houskeeper oder Bedienung bei dieser Firma zu bekommen.
Weiterhin hab ich ab heute eine feste Schicht hier im Hostel, die um 17:30 Uhr beginnt und bis halb zehn geht. Und des geniale daran ist: Ich muss keine Klos oder sonstiges putzten, ab jetzt bin ich einfach nur ganz entspannt Küchenhilfe!!
Mein aber wohl größter Erfolg heute war, dass ich höchst erfolgreich und ohne irgendwelche Probleme zum ersten Mal alleine meine Wäsche gemacht hab!! Wenn ich euren tosenden Applaus jetzt nicht bis hier her hören ist euch wohl leider nicht mehr zu helfen...
Mittwoch, 28. Januar 2015
Meine ersten Tage als Volli im HI Banff
29. Januar 2015:
Seit Montag bin ich im HI Banff Alpine Center als Volunteer angestellt. Das heißt ich arbeite täglich vier bis fünf Stunden pro Tag und kann dafür umsonst im Hostel wohnen. Wohnen bedeutet in diesem Fall mir mit fünf weitere Freiwilligen einen ca. 26 Quadratmeter großen Raum zu teilen, und versuchen seine Sachen einigermaßen beisammen zu halten.
Die anderen Vollis sind aber mehr als in Ordnung, also macht das Leben hier mittlerweile richtig viel Spaß! Man hat immer jemanden zum ratschen, geht zusammen Einkaufen und isst gemeinsam, quasi eine WG mit immer wechselnden Mitbewohnern. Und gerade das ist leider der springende Punkt: zwei der bisherigen Vollis sind schon ausgezogen und zwei weiteren ziehen morgen aus, leider, da ich mich mit allen eigentlich sehr gut verstanden hab...
ABER! ich werde so wie es ausschaut auch nicht mehr lange hier verweilen und meine Arbeite nur gegen ein Bett eintauschen, denn heute habe ich meine erste Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen, welches morgen um 12:00 Uhr stattfindet. Ich würde, wenn ich den Job bekommen sollte, als Housekeeper in einem der schönsten Hotels Banffs, dem Banff Park Lodges, arbeiten und den Luxus einer Staff Accomodation (Wohnung bzw. Zimmer, die für die Mitarbeiter gestellt werden müssen) und eines warmen Essens pro Tag genießen.
Ich hoffe ich kann euch morgen schon verkünden, dass ich den Job und der Tasche habe und wünsche euch bis dahin schöne Grüße aus dem mittlerweile wieder ziemlich grünen Banff (Tauwetter seit 5 Tagen...)
Seit Montag bin ich im HI Banff Alpine Center als Volunteer angestellt. Das heißt ich arbeite täglich vier bis fünf Stunden pro Tag und kann dafür umsonst im Hostel wohnen. Wohnen bedeutet in diesem Fall mir mit fünf weitere Freiwilligen einen ca. 26 Quadratmeter großen Raum zu teilen, und versuchen seine Sachen einigermaßen beisammen zu halten.
Die anderen Vollis sind aber mehr als in Ordnung, also macht das Leben hier mittlerweile richtig viel Spaß! Man hat immer jemanden zum ratschen, geht zusammen Einkaufen und isst gemeinsam, quasi eine WG mit immer wechselnden Mitbewohnern. Und gerade das ist leider der springende Punkt: zwei der bisherigen Vollis sind schon ausgezogen und zwei weiteren ziehen morgen aus, leider, da ich mich mit allen eigentlich sehr gut verstanden hab...
ABER! ich werde so wie es ausschaut auch nicht mehr lange hier verweilen und meine Arbeite nur gegen ein Bett eintauschen, denn heute habe ich meine erste Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen, welches morgen um 12:00 Uhr stattfindet. Ich würde, wenn ich den Job bekommen sollte, als Housekeeper in einem der schönsten Hotels Banffs, dem Banff Park Lodges, arbeiten und den Luxus einer Staff Accomodation (Wohnung bzw. Zimmer, die für die Mitarbeiter gestellt werden müssen) und eines warmen Essens pro Tag genießen.
Ich hoffe ich kann euch morgen schon verkünden, dass ich den Job und der Tasche habe und wünsche euch bis dahin schöne Grüße aus dem mittlerweile wieder ziemlich grünen Banff (Tauwetter seit 5 Tagen...)
Sonntag, 25. Januar 2015
Die erste Woche Banff
26. Januar:
Nachdem jetzt länger nichts mehr gekommen ist auf meinem Blog gibts heute umso mehr!
Aber der Reihe nach: Ich bin jetzt fast eine Woche in Banff, einem der schönsten touristischen Orte die ich je gesehen hab.
Die zeit zwischen Mittwoch und Samstag hab ich hauptsächlich damit verbracht die Stadt zu erkunden, was bei der Größe von Niederstetten (für alle die nicht wissen wo das liegt bzw. wie groß es ist - Googlen!!) ziemlich schnell getan ist. Außerdem hab ich im Job Center Hilfe ersucht wegen der Jobsuche, diese bekommen und anschließend fleißig mein an kanadische Standards angeglichenes Resümee verteilt, sei es per E-Mail oder persönlich.
Leider hab ich aber noch keine konkrete Antwort bekommen, bin allerdings zuversichtlich, dass sich das kommende Woche ändern wird.
Heute, am Sonntag hab ich dann kurzfristig beschlossen etwas kulturelles zu erleben. Also bin ich ins Whytie Museum of the Canadien Rockies hier in Banff und hab mir die Geschichte von Banff, des National Parks Banff und der Erschließung der kanadischen Rockies zu Gemüte geführt. Alles in Allem war es ein sehr informativer und spannender Vormittag für mich.
Nachdem ich den wunderschönen Vormittag also damit verbracht hatte im Museum rumzulungern und bisschen durch Banff zu streifen um Fotos zu schießen, ging es dann mit Nico und den anderen Vollis (Volunters = freiwillige die im Hostel arbeiten) auf einen Berg. Der 2451m hohe Mt. Sulphur wurde von uns fünf in starken zwei Stunden bezwungen, obwohl auf einer Tafel im Tal eine Laufzeit von ca. 4 Stunden angegeben wurde. Nach unsere sportlichen Höchstleistung am Gipfel angekommen, konnten wir den wohl sehr schönen Ausblick auf Banff und die Region nur bedingt genießen, da schlechtes Wetter aufzog und wir eigentlich auch noch die letzte Gondel erreichen wollten.
Für einige Fotos hat es allerdings noch gereicht:
Nachdem jetzt länger nichts mehr gekommen ist auf meinem Blog gibts heute umso mehr!
Aber der Reihe nach: Ich bin jetzt fast eine Woche in Banff, einem der schönsten touristischen Orte die ich je gesehen hab.
Die zeit zwischen Mittwoch und Samstag hab ich hauptsächlich damit verbracht die Stadt zu erkunden, was bei der Größe von Niederstetten (für alle die nicht wissen wo das liegt bzw. wie groß es ist - Googlen!!) ziemlich schnell getan ist. Außerdem hab ich im Job Center Hilfe ersucht wegen der Jobsuche, diese bekommen und anschließend fleißig mein an kanadische Standards angeglichenes Resümee verteilt, sei es per E-Mail oder persönlich.
Leider hab ich aber noch keine konkrete Antwort bekommen, bin allerdings zuversichtlich, dass sich das kommende Woche ändern wird.
Heute, am Sonntag hab ich dann kurzfristig beschlossen etwas kulturelles zu erleben. Also bin ich ins Whytie Museum of the Canadien Rockies hier in Banff und hab mir die Geschichte von Banff, des National Parks Banff und der Erschließung der kanadischen Rockies zu Gemüte geführt. Alles in Allem war es ein sehr informativer und spannender Vormittag für mich.
| Der Ausblick auf einen der Hausberge Banffs. |
Nachdem ich den wunderschönen Vormittag also damit verbracht hatte im Museum rumzulungern und bisschen durch Banff zu streifen um Fotos zu schießen, ging es dann mit Nico und den anderen Vollis (Volunters = freiwillige die im Hostel arbeiten) auf einen Berg. Der 2451m hohe Mt. Sulphur wurde von uns fünf in starken zwei Stunden bezwungen, obwohl auf einer Tafel im Tal eine Laufzeit von ca. 4 Stunden angegeben wurde. Nach unsere sportlichen Höchstleistung am Gipfel angekommen, konnten wir den wohl sehr schönen Ausblick auf Banff und die Region nur bedingt genießen, da schlechtes Wetter aufzog und wir eigentlich auch noch die letzte Gondel erreichen wollten.
Für einige Fotos hat es allerdings noch gereicht:
| Links unten ist Banff zu erkennen, hoffentlich... |
| Heute habe ich mich schon fast wie ein echter Kanadier gefühlt: in Shorts, im Januar einen Gipfel erklommen! Pretty sick, I'd say! |
Donnerstag, 22. Januar 2015
22. Januar 2015:
Heute steht der zweite ganze Tag in Banff an, aber ich wollte euch hier schnell meine Impressionen von gestern da lassen.
Als erstes muss man mal sagen, dass es mal wieder grandioses Wetter war. Minus 10 Grad und strahlendblauer Himmel, mit diesem Panorama einfach gigantisch!!
Das ist nur die eine Seite, man kann sich diese Landschaft quasi 360° um einen herum vorstellen, und selbst dann kann man sich nicht vorstellen wie schön es hier ist...
Den Tag über haben wir dann die Stadt erkundet und den Arbeitsmarkt sondiert (steht auch wieder für heute an). Am Abend waren wir dann mit unserm englischen Zimmer Kollegen John und seinem australischen Freund Luclan beim Chicken Wings essen!!
Heute steht der zweite ganze Tag in Banff an, aber ich wollte euch hier schnell meine Impressionen von gestern da lassen.
Als erstes muss man mal sagen, dass es mal wieder grandioses Wetter war. Minus 10 Grad und strahlendblauer Himmel, mit diesem Panorama einfach gigantisch!!
Das ist nur die eine Seite, man kann sich diese Landschaft quasi 360° um einen herum vorstellen, und selbst dann kann man sich nicht vorstellen wie schön es hier ist...
Den Tag über haben wir dann die Stadt erkundet und den Arbeitsmarkt sondiert (steht auch wieder für heute an). Am Abend waren wir dann mit unserm englischen Zimmer Kollegen John und seinem australischen Freund Luclan beim Chicken Wings essen!!
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